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Lieblingsblume

Dahlien

Der August ist der letzte richtige Sommermonat.

Aktuelle Lieblingsblume

Das Schnittblumenangebot ist riesig, so dass es schwer fällt, eine dieser Schönheiten zur Lieblingsblume zu küren. Wir haben uns dieses Mal für die Dahlien entschieden und empfehlen: Holen Sie sich mit diesen herrlichen Schnittblumen den Sommer mit seiner großartigen Farbenpracht ins häusliche Refugium.

Formen- und Farbenvielfalt

Es ist unverkennbar: Nicht nur in den Gärten, auch in gärtnerischer Schnittblumen-Kultur erlebt die Dahlie eine Renaissance. Ihre Formen- und Farbenvielfalt sowie ihre Natürlichkeit sind Gründe für die wiedererwachte Beliebtheit.

Die Gattung Dahlia, die zu der Familie der Korbblütler gehört, umfasst 18 Arten mit weit mehr als 20.000 Varietäten. Ihre Heimat ist Mexiko. Um das gigantische Sortiment übersichtlicher zu gestalten, wurde es in einzelne Gruppen geteilt, die die Blütenformen zugrunde legen. So findet man neben den bekannten großblütigen Kaktusdahlien, die kugeligen Pompondahlien, die zierlichen Halskrausen, die gefüllten Schmuckdahlien, Päonienblütige, eine ganze Reihe von Zwergformen und die Anemonenblütigen.

Das Farbenspektrum reicht von hellem Weiß bis zu dunklem Violett mit allen Zwischentönen. Und auch zweifarbige Sorten gehören dazu.

Anemonenblütige und Halskrausendahlien sowie Mignon- und Miniaturdahlien zählen zu den kleineren Sorten. Als Schnittblumen bekannter sind die Kaktus-, Schmuck- und Pompondahlien. Während die Kaktus- oder Edeldahlien zahlreiche kleine und sehr spitz zulaufende Blütenblätter zeigen, fällt die Pompondahlie durch ihre bauschartige Blüte auf. Dahlien können zudem sehr langstielig sein und eine erstaunliche Höhe von bis zu 1,5 Meter erreichen.

Nomen est omen

Die mexikanische Blume wurde zu Ehren des schwedischen Botanikers Andreas Dahl (1751 - 1798) "Dahlia" genannt. Abbé Antonio José Cavanilles, der Direktor des Botanischen Gartens in Madrid, stellte sie 1791 unter der Bezeichnung "Dahlia pinnata" vor.

Dahlienduft? Fehlanzeige!

Wer seinen Blick in einen üppigen Dahlienstrauß versenkt, ist begeistert. Wer hingegen seine Nase in die Blütenpracht hält, schnuppert ... nichts.

Der Duft ist in ihrem Gen-Programm einfach nicht vorgesehen. Natürlich hat es immer wieder Versuche gegeben, duftende Dahlien zu züchten. Sogar hohe Geldpreise wurden ausgesetzt. Auch ohne Duft begeistert die Dahlie mit ihrer unvergleichlichen Blühwilligkeit und ihrer beeindruckenden Farben- und Formen-Vielfalt.

Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel. Wir kennen eine Dahliensorte mit einem leichten Honigduft. Sie hat den schönen Namen "Heini" und gehört zu den Anemonen-Dahlien. Ihre gelben Blüten werden bis zu 12 Zentimeter groß, der Stiel kann bis zu 120 Zentimeter hoch wachsen. Kaufen kann man "Heini" leider nicht, aber betrachten. Und zwar exklusiv im Hamburger Dahliengarten.

(Stadionstraße 10, 22525 Hamburg, geöffnet bis circa Ende Oktober täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr, Eintritt frei)

Aktuelle Lieblingsblume 1

Pflegetipps

Frischhaltemittel verlängert den Blütenflor der Dahlien in der Vase erheblich. Die Zugabe ist sinnvoll, denn Dahlien werden grundsätzlich nicht knospig, sondern in aufgeblühtem Zustand geerntet. Bei Dahlien bitte ganz besonders darauf achten, dass keine Blätter ins Vasenwasser gelangen, Bakterien könnten sich sonst explosionsartig vermehren. Wer sich dann noch die Mühe macht, das Vasenwasser wirklich täglich zu wechseln, der wird mit langer Blütenfreude belohnt.

Na so was!

In der Heimat der Dahlien, Mexiko, werden diese Blumen sehr oft noch heute mit den Namen ihrer Ureinwohner bezeichnet. Und diese hatten viele Bezeichnungen für die Dahlie.

Hier sind die Zungenbrecher:

Chichipatli (bittere Medizin)
Cocotli (Wasserknolle)
Acocoxochitl (Wasserknollenblume)
Acocotli (Wasserschlund)
Acocoxiutl (hohle, tiefliegende Wasserknollen-Pflanze)
Coanenepilli (Schlangenzunge)

Fotos Quelle: pixabay / Tollwasblumenmachen.de

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